Grabenupdate

geschlossener Graben

geschlossener Graben

Im letzten Artikel habe ich ja noch geprotzt: „morgen wird wieder gebuddelt“. So war der Plan. Es kam alles anders.

Noch mal ein kurzer Planabriss: ursprünglich sollte vom 27.06-29.06. ein Graben gebuddelt werden, um dort die Abwasser- und Wassererschliessungleitungen in einer Tiefe von ca. 1,40 sowie + 30cm höher das Warnband zu versenken. Danach sollte am Montag, dem 04.07. die Elektrobude kommen, um wiederum ihre Elektro- und Telekomkabel in einem vorgeschriebenen Abstand von 40 cm zu den Rohren reinzuwerfen, Warnband drüber, meine Kabel (Klingel und potentielle Beleuchtungskabel) und evtl noch ein Lerrrohr rein und voila: zu den Graben!

Dummerweise regnete es das ganze Wochenende und den Montag so dermaßen, dass der Graben förmlich absoff. Bereits am Montagmorgen um 7:30 rief mich die Elektrofirma an: Sie kommen heute nicht, da zu viele Störmeldungen hereingekommen sind und diese Priorität geniessen würden. Immerhin konnte ich noch erreichen, dass zumindest die Kabel vorbeigebracht wurden, was allerdings im nachhinein völlig unsinnig war. Also bin ich auf die Baustelle gefahren, habe den halben Tag im Regen verbracht, dabei der Firma F. beim zumachen des Straßenaufbruchs zugesehen, der Firma P beim verlegen der Elektrokabel zugesehen und dann resigniert festgestellt, dass es nicht aufhören wird mit Regnen sowie der Graben keinesfalls innerhalb von Minuten wundertrocknen wird. Und so brauchte ich die Lehmpampe nicht verfüllen. Das Wunderbare an der Situation war jedoch, dass Montag Nachmittag der Bagger wieder abgegeben werden musste. Schöne Sch****. Der stand im übrigen hinten auf dem Grundstück. Klar, er sollte ja den Graben von hinten nach vorne wieder verfüllen. Leider war der Graben noch offen und der befahrbare Weg zu schmal und glitschig zudem. Darauf hin erst hinten einen „Regenwasserablauf“stich gezogen und dann kurzerhand über das Nachbargrundstück den Bagger weggefahren.Die folgenden zwei Tage regnete es nicht mehr und der Graben trocknete relativ ordentlich ab. Am Folgetag wollte ich daher loslegen per Hand den Graben zu verfüllen. Abends fing es allerdings wieder an zu regnen. Gottseidank lediglich eine Stunde Sommergewitter. Am Donnerstag und Freitag habe ich zusammen mit meinem Onkel den Graben final zugeschüttet und verdichtet. Seitdem weiss ich, welche Muskelgruppen so wehtun können 😉

Das war mein Urlaub.

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